TURMUHREN MIT WELTRUF
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Philipp Hörz GmbH
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Hörz Aktuell

Buchloer Zeitung Nr. 135 Mittwoch, 16. Juni 2010

Uhrmacher in luftiger Höhe
Renovierte Zifferblätter äußerst sportlich montiert

Leeder
Wer meint, für das Auswechseln von Zifferblättern an einer Turmuhr in 40 Metern Höhe benötige man ein Gerüst oder einen Kran, kennt nicht die Mitarbeiter der Firma Hörz aus Ulm. Denn die erledigen eine solche Aufgabe mit „Seil und Haken" in echter Bergsteigermanier. Beobachten konnte man dies am Montag am Kirchturm in Leeder.
Die Zifferblätter und Zeiger der Turmuhr hatten im Laufe der Jahre ihren Glanz verloren und so beauftragte man die Firma Hörz mit der Restaurierung. Nachdem vor einigen Wochen gleichermaßen sportlich die Demontage erfolgt war, standen am Montag die frisch bemalten Blätter wieder bereit.
Bereit für Michael Reiser und Sven Höhne, die solch einen Auftrag allerdings auch nicht jeden Tag erledigen. Höhne führt die Reparatur von Uhren und Glockenspielen durch ganz Südbayern. Im Gegensatz zu Michael Reiser betreibt er das Klettern auch in seiner Freizeit, was ihm bei seinem Einsatz in Leeder zweifellos zugute kam.
Doch zunächst nahmen die beiden Fachleute, unterstützt von den gemeindlichen Bauhofmitarbeitern Markus Beisch und Max Linder, ihre Aufgabe von unten in Augenschein. Vor allem die Montage auf der Turm-Ostseite, die mit dem Kirchendach abschließt, versprach eine logistische Herausforderung zu werden. Zudem befindet sich hier die Uhr oberhalb der Ausstiegsöffnung. Nach intensiver Beratschlagung verschwanden alle im Inneren des Turms und man sah nur gelegentlich, wie Seile befestigt und herabgelassen werden.

Präzision und Sorgfalt

Zwei Stunden nach Arbeitsantritt kam plötzlich Bewegung ins Spiel. Sven Höhne begleitete auf der Südseite am Seil hängend das Heraufziehen des Zifferblattes. Michael Reiser hat sich inzwischen auf der Ostseite auf einem am Stahlseil geführten Sitz aufs Kirchendach abgesetzt und nimmt das frei hängende Blatt entgegen, um es auf seine Turmseite umzulenken. Dies alles mit großer Präzision und Sorgfalt, schließlich geht es ja nicht darum, die frisch renovierten Zifferblätter irgendwie, sondern eben ohne Kratzer nach oben zu bekommen.
Kurz nach der Mittagspause und somit etwa nach vier Stunden Arbeit hingen beide Blätter am vorgesehenen Ort. Es folgte die "Kür", nämlich die Montage der glänzenden goldenen Zeiger.

Erfreulich reibungslos

Sogar die Verschraubung, die man von unten wohl nur mit einem guten Fernrohr hätte erkennen können, wurde zum Abschluss noch im Originalfarbton übermalt. Es sei alles erfreulich reibungslos verlaufen, stellt Höhne am frühen Nachmittag fest. (hoe)


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„Neue Glocken im Klanggarten“

So schreibt die Neu-Ulm Zeitung im Bericht zum Sommerfest und der Einweihung des Glockenstuhls im Altenzentrum St. Elisabeth in Senden.
Seit dem Sommerfest im Juni 2009 klingen 12 Glocken des neuen Glockenspiels der Fa. Philipp Hörz. Die Glocken spielen Lieder wie „Ode an die Freude“, „Im schönsten Wiesengrunde“, etc. zu festen Tageszeiten. „Die Glocken klingen kräftig mit schönem Nachklang“ wird uns von den Verantwortlichen gezollt. Die Lieder werden in den nächsten Wochen nicht nur die Heimbewohner, sondern auch die Kinder des gegenüber befindlichen Kinderzentrums erfreuen. Die Melodien dürften auch außerhalb des Geländes gut zu hören sein. „Nicht nur das Heim, sondern Senden ist jetzt um eine Attraktion reicher“, fand der Stadtpfarrer daher, und der Klanggarten trage dazu bei, die Lebensqualität der Senioren zu erhalten. Die Heimleiterin Anna Maria Oestreicher hat bereits beim Probelauf des Glockenspiels erfahren, wie die Bewohner auf die Neuanschaffung reagieren: „Die Leute haben sich gefreut, mitgeklatscht und mitgesungen“, berichtet sie „es hat sich gelohnt, diesen Gedanken umzusetzen.“ Finanziert wurde das Glockenspiel durch Spenden, an die Geldgeber richtete sie ihren Dank.


Glockenspiel mit der kath. Kirche St. Josef der Arbeiter

Altenzentrum St. Elisabeth, Senden


Südwest Presse Ulm

Artikel vom 25. März 2009



Dokumentation über Philipp Hörz bei Galileo

Am Donnerstag den 18.10.2007 (19.05 Uhr PRO7) wurde in dem Wissensmagazin Galileo unter anderem über das Handwerk des Vergoldens berichtet. In den Werkstätten der Firma Hörz wurden dabei die Aufnahmen zur Vergoldung von Turmzier und Zeiger gedreht.