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TURMUHREN MIT WELTRUF
05

Philipp Hörz GmbH
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Glockentechnik

Linearantrieb

Concordia Linear - Der Linearantrieb von Philipp Hörz Der Linearantrieb ist eine alternative Technik zum Läuten der Glocken. Abweichend zu konventionellen Drehstrommotoren, bei denen die Kraft mittels Kette/Riemen und Läuterad auf das Glockenjoch übertragen wird, erfolgt die Kraftübertragung bei der Lineartechnik ohne direkte Verbindung zwischen den kraftübertragenden Elementen. Die Glocke schwingt frei und wird weich und ruckfrei zum Läuten gebracht, ebenso beim Bremsvorgang.
Concordia Linear bietet sich an, wenn der Antrieb ohne Riemen oder Kette auf Grund der Geräuschentwicklung gewünscht wird oder es die Platzgegebenheiten im Glockenturm erfordern.
Zur Technik: Bei dem kontaktlosen Antrieb wird vom Linearmotor ein magnetisches Wanderfeld erzeugt, das ein Magnetfeld in der Reaktionsschiene induziert. Diese zwischen dem Primärteil (Linearmotor) und dem Sekundarteil (Reaktionsschiene) gegeneinander wirkende magnetische Kraft bringt die Glocke zum Schwingen. Elektronisch funktioniert die Lineartechnik mit der gleichen Steuerung wie bei den herkömmlichen Läutemaschinen. An der Achse wird ein sogenannter Inkrementalgeber angebracht, der die Winkellage des Joches und damit der Glocke feststellt und die Daten an die Steuerplatine im Schaltschrank überträgt. Über das an die Platine angeschlossene Hörz-Eingabegerät kann dann die Glocke optimal intoniert werden. Concordia Linear kann sowohl mit 230V (Wechselstrom) als auch mit 400V (Drehstrom) betrieben werden.
Der "wie von unsichtbarer Hand" bewegte Antrieb der Glocken ist vielerorts auf Grund des weichen, ruckfreien und schonenden Läutens eine gern gesehene Alternative.
Diese Technik wird ständig im Hause Hörz am eigenen Testglockenstuhl und den Erfahrungen in Kirchen und Kapellen weiterentwickelt.