Schallläden
Schalldämmung
Die Übertragung von Körperschall
ist ein in Kirchen häufiges Phänomen. Es tritt dann verstärkt auf, wenn
der Turm direkt mit der Kirche verbunden ist und der Glockenstuhl ohne jegliche
Zwischenisolierung auf dem Betonboden steht. In diesen Fällen sind in der
Kirche die Töne der Glocken zwar noch zu vernehmen, jedoch mit einem äußert
unangenehmen Rumpeln, das vom Anschlag des Klöppels an die Glocke herrührt.
Es handelt sich dabei um ein Geräusch ähnlich dem Zusammenschlagen zweier
Metallkörper. Nicht selten werden dann auch die Geräusche der Rollenketten
und/oder das mechanische Umschalten der Läutemaschinen in die jeweils andere
Drehrichtung übertragen und als störend empfunden. Abhilfe kann dadurch
wirkungsvoll geschaffen werden, indem die Fußpunkte des Glockenstuhls auf
spezielle Dämpfungslager (Dämpfungsschuhe) gesetzt werden, die mit kautschukhaltigen
Platten (Mafund) ausgelegt sind. Dadurch werden die Rammstöße absorbiert.
Häufig genügt auch schon eine entsprechende Anbringung von Körperschallelementen
unter die Glockenlager am Joch.

